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Wolfgang Mally   "Barnard211Ey5"


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Parallel zur Installation sind zwei neue Arbeiten „Aus dem Labor für unausweichliche Interaktionen“ zu sehen, die er mit Hilfe von mit Wachstumshormonen angereicherten Gelatine-Wesen, Pflanzen, Quallen, Elektronen , organischen Halbleitern und defekten Aufzeichnungsgeräten entwickelte. Eine aus diesen Prozessen bildgewordene  Form wurde in einem weiteren Transformationsprozess zu einem Objekt, das wiederum Teil der Installation ist.

„Wolfgang Mally geht es um den Versuch, mit der Natur im Dialog zu sein, zu erfahren, in welchem Zustand und Verhältnis wir Menschen momentan zu ihr stehen und welche Wirklichkeiten wir aus diesem Interdependenzgeflecht schaffen können. Das Verhältnis des Menschen zu seiner Existenz und den Bildern, die er sich von seiner Welt und den Grundstoffen machte und macht, ist für Mally seit je her etwas sehr Dynamisches........Ihn beschäftigen Existenz hinterfragende Arbeiten.




Das, was Existenz und Wirklichkeit sein könnte, wird heute in seinem offenen Labor...erprobt und hinterfragt. Was digital aussieht, ist analog, was gerechnet erscheint, ist phänomenologisch beschaffen. Bei der Navigation in diesen Welten helfen ihm am meisten jene Wesen oder Gerätschaften, die über andere Sensorien verfügen: Pflanzen, Bienen, Sonarscanner, Eidechsen, Mobiltelefone, Dinoflagellaten.“ *2

Anlässlich dieser Ausstellung ist eine Publikation entstanden, die einen Überblick über sein bisheriges Schaffen gibt.

*2   Gregor Jansen, aus: Möglichkeitsräume – Aus dem Labor Wolfgang Mallys für unausweichliche Interaktionen