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Mikrotexturen III
Philip Loersch Uwe Oldenburg Sabine Richter Julia Schmid 9. Januar – 30. Januar 2014 ![]() ![]()
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» english version Die "Wolfszeichnungen" von Julia Schmid stehen mit der drahtigen Gedrungenheit ihrer flächenfüllenden gestischen Textur in einem reizvollen Gegensatz zu dieser extremen Verfeinerung: In der Gegenüberstellung von Musealisierung und Freisetzung, die sie an der historisch stets die Ränder von Kulturen bestimmenden Präsenz der Spezies Wolf vorführt, erwächst ein ästhetischer Spielraum, der Objekt und Grund, Figur und Muster sich überschneiden und überwuchern lässt. Die Erkennbarkeit der Umrisse der Wölfe wird in jedem Blatt erneut zum Verhandlungsgegenstand gemacht, die Handschrift der Zeichnerin wagt sich an den Rand der formalen Auswilderungszone des Gegenständlichen und gewinnt dadurch im Flächigen eine subjektive Notation, die selbst noch in der Fernsicht über einen hohen Grad an Wiedererkennbarkeit verfügt. (Clemens Krümmel) |