Pavel Pepperstein
7.Dezember 2002 -  14. Januar 2003

 

 

Bilder und Raumansicht

 

 

Pavel Pepperstein, geboren 1966 in Moskau, gehört zu den wichtigsten künstlerischen Vertretern der neuen, jungen Generation russischer Konzeptkünstler nach Ilya Kabakov. Er ist Gründungs-mitglied der 1987 formierten Künstlergruppe "Medical Hermeneutics", die nach dem Niedergang des Sowjetstaats enstanden ist.In einer Situation der neuen Offenheit und Öffentlichkeit , die viele russische Künstler fasziniert und verführt hat, sind die Mitglieder der " Medizinischen Hermeneutik " einen Schritt in die Gegenrichtung gegangen und haben bewusst den Versuch unternommen, sich erneut sprachlich von der Aussenwelt zu isolieren. Dabei war es ihr Ziel eine subkulturelle Form künstlerischer Arbeit aufrecht zu erhalten und sich kritisch von dem zu distanzieren, was ihnen als alternativlose "neue Zeit" vorgesetzt wurde.

Ein wesentliches Merkmal der künstlerischen Strategie Peppersteins besteht darin, sich Bilder und Texte der Massenkultur anzueignen, sie sich in oft graffitihaft wirkenden Zeichnungen anzuverwandeln und zugleich ihre innere Funktionsweise zu analysieren. Dabei greift er vor allem immer wieder auf Figuren der russischen Märchen- und Mythenwelt zurück, die er in hintergründiger Weise in seine eigenen Erzählungen einspeist.

 

 

  Hier finden Sie Abbildungen von Arbeiten aus der Installation "Gespenster der Globalisierung" (Ghosts of Globalization), 2003, die Pavel Pepperstein im Rahmen der Ausstellung "NEUE ANSÄTZE - Zeitgenössische Kunst aus Moskau" zur Zeit in der Kunsthalle Düsseldorf präsentiert.  
  Hier finden Sie Abbildungen von einigen Arbeiten die Pavel Pepperstein bei seiner Ausstellung im Neuen Aachener Kunstverein (05.05 - 30.06.2002) zeigte.