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Dierk Schmidt " Geiseln " 7. März - 19. April 2003 Einladung zur Ausstellungseröffnung Freitag, 7. März von 18-21 Uhr |
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Dierk
Schmidt setzt sich seit Jahren in seinen malerischen und textuellen Arbeiten
mit der kritischen Revision einer besonderen Möglichkeit der Malerei auseinander:
der Möglichkeit, weit über das bloße Abbilden geschichtlicher Begebenheiten
hinaus erneut mit einer erweiterten Definition des Historienbildes zu
arbeiten. Dierk Schmidts Malerei hat vor vielen Jahren ihren Ausgang in der semiotischen Analyse des gemalten Bildes als "Maschine" genommen. Heute ist seine Arbeit im Gegensatz zu den Historismen vieler Zeitgenossen eine der wenigen, die sich der Verantwortung ihrer geschichtlichen Bezugnahmen bewusst ist - die darüber hinaus zu Leidenschaftlichkeit, Solidaritöt und Humor in der Lage ist. Denn er versteht seine mitunter zum raumgreifend Installativen, aber auch zum Selbstreflektiven neigende Malerei nicht als "Allheilmittel" für die seit langem offenen Wunden der Repräsentation, sondern als Medium der Auseinandersetzung, der streitbaren Beteiligung, der Offenlegung historischer Interessen. |
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Ausstellungshinweise Alexander Roob und Gruppe odr.tek, Hamburg: Kunsthaus Zug mobil gezeichnet Kunsthaus Zug 02.03.- 04.05.03 LINK-1 |
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